Rechts­staat macht Schu­le

Einen Tag nach der Auf­takt­ver­an­stal­tung von Jus­tiz­mi­nis­ter Gui­do Wolf und Innen­mi­nis­ter Tho­mas Stro­bl am Albert-Ein­stein-Gym­na­si­um in Böb­lin­gen waren schon die Schü­ler der Klas­se 8c Teil des Pro­jekts „Rechts­staat macht Schu­le“, bei wel­chem die Schü­ler über die Auf­ga­ben und die Arbeits­wei­se von Poli­zei und Jus­tiz auf­ge­klärt wer­den sol­len.

In den ers­ten zwei Schul­stun­den wur­den den Schü­lern von Poli­zei­kom­mis­sar Wolf­gang Groth anhand von drei Fall­bei­spie­len fol­gen­de Fra­ge­stel­lun­gen beant­wor­tet:

Was ist die Poli­zei?
Was ist die Auf­ga­be der Poli­zei?
Was darf die Poli­zei?
Was tut die Poli­zei, wenn der Ver­dacht einer Straf­tat besteht?

In der drit­ten und vier­ten Stun­de erklär­te der Rich­ter Michail Sto­gia­ni­dis vom Amts­ge­richt Nür­tin­gen die Auf­ga­ben der Jus­tiz anhand fol­gen­der Fra­ge­stel­lun­gen:

Was ist der Rechts­staat?
Was ist die Jus­tiz?
Wel­che Auf­ga­ben hat die Jus­tiz im All­ge­mei­nen?
Wel­che Auf­ga­ben hat die Jus­tiz in unse­rem Straf­rechts­fall?

In den letz­ten zwei Schul­stun­den wur­de dann die Gerichts­ver­hand­lung zu einem der Fall­bei­spie­le nach gespielt. Mit einer leb­haf­ten Dis­kus­si­on über das Gerichts­ur­teil ende­te ein sehr inter­es­san­ter und lehr­rei­cher Pro­jekt­tag.