Packen­der Vor­le­se­wett­be­werb

Unter Ein­hal­tung aller Vor­sichts- und Hygie­ne­maß­nah­men fand auch in die­sem Jahr am ver­gan­ge­nen Diens­tag der tra­di­tio­nel­le Vor­le­se­wett­be­werb der Plochin­ger Real­schü­ler statt. Um den erfor­der­li­chen Sicher­heits­ab­stand wah­ren zu kön­nen, wur­de der Wett­be­werb in der fünf­ten und sechs­ten Stun­de im BK Saal der Neckar-Fils-Real­schu­le im klei­nen Rah­men durch­ge­führt. Neben den Wett­be­werbs­teil­neh­mern durf­ten noch ein paar weni­ge Zuhö­rer zur Unter­stüt­zung im Raum sit­zen.

 

Die Erst­plat­zier­te Sara Üzer  aus der 6b

 

Mar­le­ne Erhardt, die die Ver­an­stal­tung orga­ni­siert und mode­riert hat­te, freu­te sich über das gute Niveau der sechs ein­an­der wohl geson­ne­nen Kon­tra­hen­ten. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus der Klas­sen­stu­fe sechs waren ange­tre­ten, um vor der Jury, bestehend aus dem Vor­jah­res­sie­ger Daris Had­zic aus der Klas­se 7b, so wie den Deutsch­leh­re­rin­nen Bea­te Zacke und Nadi­ne Enten­mann, ihre Vor­le­se­fä­hig­kei­ten unter Beweis zu stel­len. Dabei galt es neben einem selbst gewähl­ten Text einen ihnen völ­lig frem­den Text mög­lichst flüs­sig und gut betont vor­zu­tra­gen. “Der Klas­sen­fahrt­kri­mi” von Kris­ti­na Dun­ker war in die­sem Jahr die gewähl­te Fremd­li­te­ra­tur. Den drit­ten Platz beleg­te dann am Ende Rebec­ca Ceau­su aus Klas­se 6c, den zwei­ten Platz Richard Kem­mer aus Klas­se 6b und den ers­ten Platz erreich­te Sara Üzer eben­falls aus der 6b. Ihr Wahl­text war das “Das geheim­nis­vol­le Spuk­haus” von Hen­ri­et­te Wich.

Auch in die­sem Jahr stif­te­te die Schreib­wa­ren­hand­lung “Schreib­wa­ren Herr­mann” vom Plochin­ger Stum­pen­hof wie­der die Prei­se. Der drit­te Platz bedeu­te­te einen Gut­schein über fünf Euro, der zwei­te einen über zehn Euro und die Erst­plat­zier­te Sara Üzer freu­te sich über einen Gut­schein in Höhe von fünf­zehn Euro. Ein gro­ßes Dan­ke­schön an alle Betei­lig­ten und herz­li­che Glück­wün­sche an die drei Preis­trä­ger.

Stein für Stein…

Auch in die­sem Schul­jahr fin­den auf­grund der Covi­d10-Situa­ti­on erst­mals kei­ne erleb­nis­päd­ago­gi­schen Schul­land­hei­me oder sons­ti­ge Aus­flü­ge statt. Für die neue G‑Klasse in Jahr­gangs­stu­fe 7 ist das äußerst scha­de, da die Klas­se aus den ehe­ma­li­gen 6. Klas­sen neu zusam­men­ge­wür­felt wur­de und vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler sich zu Schul­jah­res­be­ginn noch gar nicht ken­nen.

Natür­lich ver­su­chen wir trotz allem das Bes­te aus die­ser Situa­ti­on zu machen. In den wöchent­li­chen Klas­sen­leh­rer­stun­den wird gemein­sam mit der Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin Frau Wag­ner ver­sucht die Klas­sen­ge­mein­schaft zu stär­ken, bestehen­den Pro­ble­me auf den Grund zu gehen und unterm Strich den Schü­le­rin­nen und Schü­lern den Weg für eine ange­neh­me Schul­zeit, auf die man ger­ne zurück­blickt, zu ebnen.

Einen klei­nen Ein­blick soll unser Domi­no-Pro­jekt der letz­ten Woche liefern.Zuerst wur­den gemein­sam Vor­schlä­ge der Schü­ler zum Lay­out der Domi­no­stei­ne gesam­melt. Anschlie­ßend wur­de in demo­kra­ti­scher Wei­se dar­über abge­stimmt, wel­chen Vor­schlag die Klas­se ger­ne umset­zen möch­te. In Klein­grup­pen waren die Schü­le­rin­nen und Schü­ler schließ­lich jeweils für einen Teil­ab­schnitt des gesam­ten Domi­nos ver­ant­wort­lich. Mit jeder Men­ge Eifer, Spaß und Geduld mach­te sich die Klas­se 7d an ihr Pro­jekt.

Das kom­plet­te Video gibt es hier: Domi­no-Pro­jekt

Das gesam­te Pro­jekt hat nicht nur zur Stär­kung der Klas­sen­ge­mein­schaft bei­getra­gen, son­dern auch ganz neue Sei­ten von Schü­le­rin­nen und Schü­lern zum Vor­schein gebracht. Die Klas­sen­leh­re­rin Frau Han­nin­ger und die Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin Frau Wag­ner waren über­rascht, welch unbe­kann­te Talen­te in so man­chen Schü­lern ste­cken, die im „nor­ma­len“ Schul­all­tag sonst lei­der manch­mal unent­deckt blei­ben.

Trotz klei­ne­ren Rück­schlä­gen, wenn z.B. die „Stop­per“ im Domi­no ver­ges­sen wur­den oder der ein oder ande­re etwas unvor­sich­tig durch Klas­sen­zim­mer stol­per­te, ver­ging die Zeit nahe­zu wie im Flug. Die Klas­se 7d gibt ihre bei­den „Dau­men hoch“ und freut sich auf wei­te­re span­nen­de, gemein­sa­me Aktio­nen.

Wer Gefal­len am Domi­no gefun­den hat, ist jeder­zeit herz­lich dazu ein­ge­la­den nach­mit­tags im Jugend­zen­trum Plochin­gen vor­bei­zu­schau­en. Die­se und vie­le ande­re tol­le Aktio­nen war­ten dort auf euch! 😊 

Inno­va­ti­ve Berufs­ori­en­tie­rung — DISCOVER INDUSTRY besucht Neckar-Fils-Real­schu­le

Die indus­tri­el­le Pro­duk­ti­on ist geprägt durch Revo­lu­tio­nen. Nach der Mecha­ni­sie­rung, der Mas­sen­pro­duk­ti­on und der Auto­ma­ti­sie­rung führt der Ein­zug des Inter­nets der Din­ge in die Fer­ti­gung zur vier­ten Revo­lu­ti­on „Indus­trie 4.0“. Dafür suchen Unter­neh­men auch in Zukunft nach Exper­ten aus den MINT-Berei­chen Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaft und Tech­nik, die den Fort­schritt indus­tri­el­ler Pro­dukt­ent­ste­hungs-pro­zes­se beglei­ten. Beson­ders das Know-how aus dem Inge­nieur­we­sen und der Infor­ma­tik spielt dabei eine ent­schei­den­de Rol­le. In nahe­zu allen Wirt­schafts­zwei­gen sind die­se Fach­leu­te gefrag­te Mit­ar­bei­ter und Moto­ren für Inno­va­tio­nen.

            

 

 

 

 

 

DISCOVER INDUSTRYZUKUNFT MIT DRIVE nimmt von Mon­tag, 23. Novem­ber, bis Diens­tag, 24. Novem­ber 2020, Jugend­li­che der Neckar-Fils-Real­schu­le in Plochin­gen mit in die Welt der Indus­trie und zeigt, wie sie selbst die Zukunft gestal­ten kön­nen.

Durch die rasan­te Ent­wick­lung digi­ta­ler Tech­no­lo­gien ent­ste­hen in der moder­nen Indus­trie Pro­duk­te, die immer „intel­li­gen­ter“ wer­den: Von der Ent­wick­lung auto­nom fah­ren­der Fahr­zeu­ge bis zu Spei­cher­sys­te­men für Strom aus erneu­er­ba­ren Ener­gien. Hier sind vor allem Inge­nieu­re, Infor­ma­ti­ke­rin­nen und ande­re Fach­kräf­te mit IT-Kom­pe­ten­zen gefragt, Pro­duk­te wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und Inno­va­tio­nen zu schaf­fen.
In der mobi­len Indus­trie­welt bekom­men Schü­le­rin­nen und Schü­ler daher einen tie­fe­ren Ein­blick in die indus­tri­el­le Pro­dukt­ent­ste­hung und in die Jobs der Zukunft. Seit 2015 ist der mit der Aus­zeich­nung „100 Orte für Indus­trie 4.0 in Baden-Würt­tem­berg“ prä­mier­te Truck unter­wegs. Im Rah­men des erfolg­rei­chen Pro­gramms COACHING4FUTURE als gemein­sa­mes Ange­bot der Baden-Würt­tem­berg Stif­tung, des Arbeit­ge­ber­ver­bands Süd­west­me­tall und der Regio­nal­di­rek­ti­on Baden-Würt­tem­berg der Bun­des­agen­tur für Arbeit begeis­tert er die Jugend­li­chen für MINT-Beru­fe. „Mit DISCOVER INDUSTRY als mobi­ler Lern­platt­form unter­stüt­zen wir Schu­len bei der wich­ti­gen Auf­ga­be der Stu­di­en- und Berufs­ori­en­tie­rung. Die Aus­zeich­nung zeigt, dass wir damit nah an der Pra­xis sind, dass man mit anschau­li­chen Lern­an­ge­bo­ten jun­ge Men­schen für die­se The­men gewin­nen und sogar mög­li­che Berüh­rungs­ängs­te abbau­en kann“ erklärt Chris­toph Dahl, Geschäfts­füh­rer der Baden-Würt­tem­berg Stif­tung.
Indus­trie ent­de­cken

Im Truck erhal­ten die Mäd­chen und Jun­gen einen mul­ti­me­dia­len Rück­blick in die Epo­chen der Indus­trie. Sie erfah­ren, beglei­tet von den Coa­ches Indus­trie­meis­te­rin Jaque­line Per­net und Ari­on Toma­ras, wie sich die Indus­trie von der Mecha­ni­sie­rung und Mas­sen­pro­duk­ti­on über die Auto­ma­ti­sie­rung bis zum Ein­zug des Inter­nets der Din­ge in die Fer­ti­gung ent­wi­ckelt hat. Im Anschluss bege­ben sich die Jugend­li­chen selbst in die Rol­le von Inge­nieu­rin­nen und Infor­ma­ti­kern. Mit einem 3D-Scan­ner über­tra­gen sie bei­spiels­wei­se einen Pro­to­typ in ein Com­pu­ter­mo­dell oder len­ken einen Robo­ter­arm mit­tels einer exak­ten Koor­di­na­ten­ein­ga­be. An einer intel­li­gen­ten Pro­duk­ti­ons­an­la­ge kön­nen die Klas­sen ihr Pro­dukt kon­fi­gu­rie­ren und ler­nen, wie in einer Smart Fac­to­ry Maschi­nen mit­ein­an­der inter­agie­ren, damit der Kun­de ein indi­vi­du­el­les Pro­dukt erhält. Im Ober­ge­schoss fol­gen ver­tie­fen­de Work­shops mit Auf­ga­ben zur Kon­struk­ti­on, bei denen die Mäd­chen und Jun­gen ihr Wis­sen aus den MINT-Fächern ein­brin­gen kön­nen.
In Zei­ten von Coro­na ist der Erleb­nis-Lern-Truck mit einem fle­xi­blen Hygie­nekon­zept unter-wegs, das – je nach Infek­ti­ons­ge­sche­hen vor Ort – von einer all­ge­mei­nen Mas­ken- und Hand­schuh­pflicht im Fahr­zeug über For­ma­te für ver­klei­ner­te Schü­ler­grup­pen bis hin zu rei­nen Online-Work­shops reicht.

Span­nend wie der ame­ri­ka­ni­sche Wahl­kampf

Wie im ver­gan­ge­nen Schul­jahr so waren auch zu Beginn des neu­en Schul­jah­res 2020/21 alle Schü­ler und Schü­le­rin­nen der Real­schu­le auf­ge­ru­fen, ihre Schü­ler­spre­che­rIn­nen zu wäh­len. Was sich wie ein ein­ge­spiel­ter Vor­gang anhört, war in die­sem Jahr mit vie­len Neue­run­gen und Her­aus­for­de­run­gen ver­bun­den.

Aus der Real­schu­le Plochin­gen ist die Neckar-Fils-Real­schu­le gewor­den, die ihre neue Hei­mat in der Burg­stra­ße 42 im Lau­fe der Som­mer­fe­ri­en bezo­gen hat.  Wie jeder Umzug, brach­te auch der Schul­um­zug vie­le Ver­än­de­run­gen und eine damit ver­bun­de­ne Ein­ge­wöh­nungs­zeit mit sich. Hin­zu kamen die Vor­schrif­ten in Bezug auf Covid 19, die den Wahl­kampf in die­sem Jahr in ver­än­der­ter Form statt­fin­den lie­ßen. So war es nicht mög­lich, dass sich die Kan­di­da­ten Moritz Gula, Efe­can Öner und Becky Tchu­en­te per­sön­lich bei allen Schü­le­rIn­nen vor­stell­ten. Das war sehr scha­de, weil gera­de die neu­en Fünft­kläss­le­rIn­nen kei­nen der Schü­ler kann­ten und ihnen auch die Arbeit einer SMV noch unbe­kannt ist. Auf Pla­ka­ten ver­such­ten die Drei des­halb, ihre Ideen von SMV-Arbeit zu erklä­ren.

Unse­re Wahl fiel direkt in die Woche der ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­dent­schafts­wah­len. Jeder Schü­ler und jede Schü­le­rin von Klas­se 5 bis 10 konn­te sich an der Wahl betei­li­gen und zwei Stim­men ver­ge­ben.

Span­nend wie in den USA war die Aus­zäh­lung der Stim­men für Platz 2 und 3.

Sie­ger der Wahl und damit neu­er Schü­ler­spre­cher der SMV ist Efe­can Öner aus der Klas­se 8a mit 435 Stim­men gewor­den. Becky Tchu­en­te (10b) beleg­te mit 249 Stim­men den zwei­ten Platz, was umso bemer­kens­wer­ter ist, da sie erst zu Schul­jah­res­be­ginn aus Hes­sen an unse­re Schu­le gewech­selt ist. Knapp dahin­ter, mit nur 4 Stim­men Unter­schied, erreich­te Moritz Gula (10c) mit 245 Stim­men den drit­ten Platz.

Wir gra­tu­lie­ren dem neu­en Schü­ler­spre­cher und sei­ner Stell­ver­tre­te­rin zur Wahl und wün­schen ihnen viel Tat­kraft für die anste­hen­den Auf­ga­ben.

Bei Moritz bedan­ken wir uns recht herz­lich für sei­ne sehr vor­bild­li­che Arbeit als Schü­ler­spre­cher im ver­gan­ge­nen Schul­jahr, die durch viel Enga­ge­ment, selb­stän­di­ges Arbei­ten und Hilfs­be­reit­schaft geprägt war.

Freund­li­cher Emp­fang bei strah­len­dem Son­nen­schein

Bei Kai­ser­wet­ter wur­den die neu­en Fünft­kläss­ler am ver­gan­ge­nen Diens­tag­vor­mit­tag im Schul­hof der Neckar-Fils-Real­schu­le herz­lich will­kom­men gehei­ßen. Alex­an­dra Denneler, die Schul­lei­te­rin, begrüß­te zusam­men mit den Klas­sen­leh­re­rin­nen und der Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin die Neu­an­kömm­lin­ge.

Coro­nabe­din­gun­gen führ­ten dazu, dass die Ver­an­stal­tung nicht im Inne­ren des Gebäu­des statt­fin­den konn­te, was jedoch der Freu­de aller Betei­lig­ten kei­ner­lei Abbruch tat. Mit gro­ßer Span­nung hat­ten alle die­sem Tag ent­ge­gen gefie­bert: Die frisch Ein­ge­trof­fe­nen, weil sie nun an ihrer Neckar-Fils-Real­schu­le wei­ter ler­nen dür­fen und somit zu den “Gro­ßen” gehö­ren und ein gan­zes Schul­team, das mit viel Lie­be und Ener­gie den Emp­fang der jun­gen Schü­le­rin­nen und Schü­ler vor­be­rei­tet hat­te. Die gesam­te Schu­le wünscht den frisch­ge­ba­cke­nen Fünft­kläss­lern alles Gute und viel Erfolg für den neu­en Lebens­ab­schnitt.

Alles neu macht der – Sep­tem­ber!

Seit dem 1. Sep­tem­ber 2020 ist es nun so weit: Die Plochin­ger Real­schu­le hat einen neu­en Namen und außer­dem eine neue Adres­se. Ab die­sem Stich­tag heißt sie offi­zi­ell “Neckar-Fils-Real­schu­le” und ist im gegen­über­lie­gen­den ehe­ma­li­gen Gebäu­de­kom­plex der Burg­schu­le, in der Burg­stra­ße 42 unter­ge­bracht.

Bekann­ter­ma­ßen wer­fen gro­ße Ereig­nis­se ihre Schat­ten vor­aus und so wur­de bereits im ver­gan­ge­nen Schul­jahr zusam­men mit den Real­schü­lern und dem Leh­rer­kol­le­gi­um über­legt, wie die man das “neue Kind” denn nen­nen könn­te. Denn mit dem Umzug in das neue Gebäu­de soll­te die Schu­le auch einen beson­de­ren Namen erhal­ten. Die Ent­schei­dung fiel auf Neckar-Fils-Real­schu­le, womit der geo­gra­phi­schen Beson­der­heit Plochin­gens, näm­lich dem Zusam­men­fluss von Neckar und Fils Rech­nung getra­gen wur­de. Im neu­en Gebäu­de erwar­te­ten die Schü­ler dann schö­ne, neu reno­vier­te Räu­me, die den Ansprü­chen eines zeit­ge­mä­ßen Unter­richts gut gerecht wer­den kön­nen. Es wird sicher nicht lan­ge dau­ern, bis sich alle hier wohl und zuhau­se füh­len wer­den.

Kung-Fu und Abschluss­fei­er

 

Du wirst dein Glück fin­den, wo zwei Flüs­se und hun­dert Was­ser zusam­men­tref­fen!” Die­ser Satz aus dem Buch “Alles fließt” von Rose Derous­sas ver­weist den Leser an das Städt­chen Plochin­gen und er pass­te groß­ar­tig wie ein Mot­to zur Abschluss­fei­er, die im Musik­saal der Real­schu­le statt­fand. Sozu­sa­gen als Über­ra­schungs­gast las die Autorin selbst am Ende der fest­li­chen Ver­an­stal­tung aus ihrer Erzäh­lung “Zwei Flüs­se – hun­dert Was­ser” vor. Die Klas­se 10b war Namen­s­pa­te für den neu­en Namen, den die Plochin­ger Real­schu­le ab Sep­tem­ber füh­ren wird. Zu Ehren der Schü­ler, die den Namen “Neckar-Fils-Real­schu­le” vor­ge­schla­gen hat­ten, war die am Boden­see behei­ma­te­te Autorin ange­reist, um die Schü­ler zu beglück­wün­schen und jedem ein signier­tes Buch zu über­rei­chen.

Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag­nach­mit­tag kamen die Klas­sen 9b, 10a, 10b und 10c nach­ein­an­der in den Musik­saal, wo sie mit gebüh­ren­dem Sicher­heits­ab­stand im fei­er­li­chen Rah­men ihre Abschluss­zeug­nis­se über­reicht beka­men. Die musi­ka­li­sche Umrah­mung wur­de vom Musik­leh­rer Yan­nick Nied­wo­rok am Flü­gel gestal­tet. In ihrer Fest­an­spra­che ver­glich die Schul­lei­te­rin Alex­an­dra Denneler den Schul­ab­schluss mit dem Errei­chen des schwar­zen Gür­tels im Kung-Fu. In einer Anek­do­te aus einem Jackie Chan Film wer­de erzählt, dass die­ser schwar­ze Gür­tel nicht das End­ziel, son­dern viel­mehr der Aus­gangs­punkt für wei­te­re Her­aus­for­de­run­gen im Leben sei. Juli­us Höfer, der Schü­ler­spre­cher, beschrieb das Schul­le­ben mit einer Ach­ter­bahn, die trotz aller Höhen und auch man­cher Tie­fen schluss­end­lich zu einem guten Ziel füh­re. Als beson­de­res High­light sorg­te unser Schü­ler­spre­cher Moritz Gula dafür, dass die Ange­hö­ri­gen und Freun­de der Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die auf­grund der Hygie­ne­vor­schrif­ten nicht mit im Raum sein durf­ten, die Ver­an­stal­tung im Inter­net ver­fol­gen konn­ten.