Ver­kehrs­er­zie­hung

Ver­kehrs­er­zie­hung an der RSP

In Zusam­men­ar­beit mit der Ver­kehrs­po­li­zei Ess­lin­gen, Mer­ce­des-Benz und dem Lan­des­in­sti­tut für Schul­sport, wird fol­gen­des ver­kehrs­er­zie­he­ri­sche Kon­zept an der Real­schu­le Plochin­gen umge­setzt:

Alko­hol im Stra­ßen­ver­kehr

Inhalt­li­che Beschrei­bung und Zie­le:
Umfra­gen bele­gen, dass Alko­hol bei eini­gen Jugend­li­chen sehr wohl schon eine Rol­le spielt. Im Durch­schnitt liegt das Alter des Erst­kon­sums bei ca. 14 Jah­ren. Bei Unfäl­len im Stra­ßen­ver­kehr ste­hen jugend­li­che Unfall­be­tei­lig­te oft­mals unter alko­ho­li­schem Ein­fluss, der töd­lich enden kann.
Im Rah­men einer Maß­nah­me zur Ver­kehrs­er­zie­hung und zur Sucht­prä­ven­ti­on besucht die Ver­kehrs­po­li­zei Ess­lin­gen alle Neuner­klas­sen der Real­schu­le Plochin­gen. In Form eines Vor­trags prä­sen­tiert die Ver­kehrs­po­li­zei Ess­lin­gen, wel­che Gefah­ren der Alko­hol­kon­sum im Jugend­al­ter und vor allem im Stra­ßen­ver­kehr birgt. Im Gespräch zwi­schen den Poli­zis­ten und den Jugend­li­chen wird unter ande­rem der Kon­sum von Alko­pop-Geträn­ken unter Her­an­wach­sen­den und des­sen Risi­ken kri­tisch beleuch­tet. Mit der Alko­hol-Bril­le, die das opti­sche Wahr­neh­mungs­emp­fin­den eines Alko­hol­rau­sches simu­lie­ren soll, dür­fen die Schü­ler einen Par­cours bewäl­ti­gen.
Wir hof­fen, dass die Schü­le­rin­nen und Schü­ler durch die­se Ver­an­stal­tung für die Gefah­ren des Alko­hol­kon­sums sen­si­bi­li­siert wer­den kön­nen.

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Fahr­rad-TÜV

Inhalt­li­che Beschrei­bung und Zie­le:
Da fast jeder Schü­ler unse­rer Schu­le min­des­tens ein Fahr­rad besitzt und vie­le davon, vor allem in der wär­me­ren Jah­res­zeit, mit die­sem Ver­kehrs­mit­tel in die Schu­le fah­ren, ist es der Real­schu­le Plochin­gen ein Anlie­gen, dass aus Grün­den der Ver­kehrs­si­cher­heit für alle Schü­ler der Klas­sen­stu­fe 6 der Fahr­rad-TワV ange­bo­ten wird.
In Zusam­men­ar­beit mit der Ver­kehrs­po­li­zei Ess­lin­gen, wer­den die Fahr­rä­der auf ihre Ver­kehrs­taug­lich­keit geprägt. Die Schü­ler wer­den dar­auf hin­ge­wie­sen, even­tu­el­le Män­gel zu besei­ti­gen. Ver­kehrs­re­geln wer­den wie­der­holt, und ein Fahr­rad­par­cours im Schul­hof simu­liert kri­ti­sche Situa­tio­nen im Stra­ßen­ver­kehr.

Road­Sen­se

Inhalt­li­che Beschrei­bung und Zie­le:
das Pro­gramm Сoad­Sen­se leis­tet einen wert­vol­len Bei­trag zur Ver­kehrs­er­zie­hung und somit zur Ver­kehrs­si­cher­heit. Für jun­ge Men­schen ist es völ­lig nor­mal im Auto mit­zu­fah­ren. Durch ihr fami­liä­res und sozia­les Umfeld haben sie Мobi­li­täts­er­fah­run­gen und sind bereits mit 13 Jah­ren in der Lage, Situa­tio­nen zu erfas­sen und zu beur­tei­len. Betrach­tet man die Alter­grup­pe der 15- bis 17-Jäh­ri­gen, wird deut­lich, dass Jugend­li­che zu einem beson­ders hohen Anteil als Mit­fah­rer in PKWs ver­un­glü­cken und hier einem ent­spre­chend erhöh­ten Risi­ko aus­ge­setzt sind.
Road­Sen­se ist ein Ver­kehrs­er­zie­hungs­pro­gramm für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen­stu­fe 8. Es wur­de ent­wi­ckelt, um Jugend­li­che so früh wie mög­lich für ihr Ver­hal­ten und ihre Eigen­ver­ant­wor­tung im Stra­ßen­ver­kehr zu sen­si­bi­li­sie­ren. Sie ler­nen unter Anlei­tung spe­zi­ell geschul­ter Fahr­leh­rer in einem hal­ben Tag aktiv, sich selbst in ihrer Rol­le als Mit­fah­rer und ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer ein­zu­schät­zen, Kon­flik­te zu ler­nen und Risi­ken zu ver­mei­den.

Aus­bil­dung zum Schü­ler­ver­kehrs­men­tor

Inhalt­li­che Beschrei­bung und Zie­le:
Die Aus­bil­dung zum Schü­ler­ver­kehrs­men­tor soll inter­es­sier­ten Jugend­li­chen ermög­li­chen, sich an der Real­schu­le Plochin­gen bei der Umset­zung der Zie­le und Inhal­te einer zeit­ge­mä­ßen Ver­kehrs­er­zie­hung ver­stärkt betei­li­gen zu kön­nen. Inhalt­lich umfasst die Aus­bil­dung schul­re­le­van­te ver­kehrs­er­zie­he­ri­sche Ein­hei­ten rund um Fahr­rad und Inli­ne-Skates. Zur Erlan­gung der Aus­bil­dung wer­den  Übungs­par­cours bewäl­tigt und kri­ti­sche Ver­kehrs­si­tua­tio­nen und Sicher­heits­maß­nah­men wer­den bespro­chen. Die Aus­bil­dung ver­mit­tekt unter ande­rem auch Grund­kennt­nis­se in Еrs­ter-Hil­fe bei Unfall­si­tua­tio­nen.
Die aus­ge­bil­de­ten Schü­ler­ver­kehrs­men­to­ren wer­den als Beglei­tung von Fahr­rad­tou­ren in der Unter­stu­fe ein­ge­setzt. Außer­dem kön­nen sie an der Schu­le ein Sicher­heits­trai­ning für Inline­ska­ting durch­füh­ren. Inhal­te zur Ver­kehrs­si­cher­heit und Inhal­te des Ers­te-Hil­fe-Kur­ses wer­den an die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Unter­stu­fe wei­ter­ge­ge­ben.
Die Tätig­keit als Schü­ler­ver­kehrs­men­tor soll durch eine Bemer­kung im Zeug­nis eine ent­spre­chen­de Wür­di­gung fin­den.