Lions Quest

Wor­um han­delt es sich bei Lions Quest?
Lions Quest bezeich­net eine Orga­ni­sa­ti­on, die Mate­ria­li­en und Programme
ent­wi­ckelt hat, die der Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung von Kin­dern und Jugend­li­chen die­nen. Dabei sol­len die Kin­der und Jugend­li­che in fol­gen­den Berei­chen gestärkt werden:

  • Selbst­ver­trau­en
  • Lebens­freu­de
  • Bezie­hungs­fä­hig­keit
  • Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein
  • Enga­ge­ment

Wel­che Zie­le wer­den mit dem Pro­gramm „Lions Quest – Erwach­sen wer­den“ verfolgt?
Haupt­zie­le des Pro­gramms sind,

  • die Fähig­keit der Kin­der und Jugend­li­chen zu för­dern, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen
  • Kin­der und Jugend­li­che zu ermu­ti­gen, eige­ne Ent­schei­dun­gen zu tref­fen und umzusetzen
  • Kin­der und Jugend­li­che dafür dar­auf vor­zu­be­rei­ten, Kon­flikt- und Risi­ko­si­tua­tio­nen erfolg­reich zu meis­tern und Lösun­gen für Pro­ble­me aktiv zu finden.

Auf­ge­teilt ist das Pro­gramm daher in sie­ben Berei­che, wel­che die ange­streb­ten Zie­le durch ver­schie­de­ne Her­an­ge­hens­wei­sen beinhalten.

  • Mei­ne Klasse
  • Stär­kung des Selbstvertrauens
  • Mit Gefüh­len umgehen
  • Die Bezie­hun­gen zu mei­nen Freunden
  • Mein Zuhau­se
  • Ich ent­schei­de für mich selbst
  • Ich weiß, was ich will

Um den Kin­dern und Jugend­li­chen die Inhal­te und Zie­le ver­mit­teln zu kön­nen, wer­den Leh­re­rin­nen und Leh­rer in einem drei­tä­gi­gen Ein­füh­rungs­se­mi­nar mit den Inhal­ten und Metho­den ver­traut gemacht und erfah­ren dabei auch selbst die Wir­kungs­wei­se der Programmbausteine.

Orga­ni­sa­ti­on des Programms:
Die Umset­zung aus­ge­wähl­ter Bau­stei­ne geschieht in dafür bereit­ge­stell­ten Stun­den im Rah­men der Fens­ter­wo­chen, die zwei Mal im Jahr durch­ge­führt werden.
Mög­lich wäre dies auch in Klas­sen­leh­rer­stun­den, in Deutsch, Bio­lo­gie, Reli­gi­on, EWG – je nach The­men­schwer­punkt und Aktua­li­täts­be­zug (z. Bsp. bei bestimm­ten Vor­fäl­len inner­halb einer Klasse).

Durch­ge­führt wer­den kön­nen die Unter­richts­stun­den von allen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, da das Mate­ri­al immer eine vor­aus­ge­hen­de Beschrei­bung vor jeder Ein­heit bie­tet, in der genau beschrie­ben wird, wel­che Zie­le ver­folgt wer­den, wel­che Mate­ria­li­en vor­be­rei­tet wer­den müs­sen und wor­auf zu ach­ten ist.

Zusätz­lich kön­nen Schu­len optio­nal für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen „LQ-Schü­ler­ord­ner“ bestel­len (kos­ten­pflich­tig), in dem Trenn­blät­ter zu den sie­ben Ein­hei­ten sowie je eine kur­ze Ein­füh­rung in das The­ma zu fin­den sind.
Somit ent­steht im Lau­fe der Jah­re ein indi­vi­du­el­les Schü­ler­port­fo­lio zu den durch­ge­führ­ten LQ-Inhalten.

Um den Eltern die Inhal­te zu über­mit­teln, gibt es vor­ge­fer­tig­te Eltern­brie­fe (sie­ben Stück zu jeder Ein­heit) oder auch das „LQ-Eltern­heft“.

Durch­füh­rung des Programms:
Das Leh­rer­hand­buch bie­tet eine gro­ße Men­ge an Bau­stei­nen zur Errei­chung der Zie­le des Programms.
Um eine Kon­ti­nui­tät und Nach­hal­tig­keit zu errei­chen, haben wir uns dazu ent­schlos­sen, die von uns aus­ge­wähl­ten Pro­gramm­bau­stei­ne nach The­men und Klas­sen­stu­fen auf­ge­teilt zu unterrichten.
Dabei ist es nicht unbe­dingt not­wen­dig, dass Bau­stein 1 vor Bau­stein 2 unter­rich­tet wer­den muss.
Durch die­ses Kon­zept ist es jedoch mög­lich, in allen Klas­sen­stu­fen gleich­zei­tig zu begin­nen, das Pro­gramm einzuführen.

LIONS-QUEST-ÜBERSICHT

MEINE KLASSE:

Klas­se 5 – 1. Woche

  • Kon­takt­auf­nah­me
  • Ver­hal­tens­re­geln erarbeiten
  • Erwerb und Anwen­dung sozia­ler und kom­mu­ni­ka­ti­ver Kompetenzen
  • För­de­rung der Integration

STÄRKUNG DES SELBSTVERTRAUENS:

Klas­se 5 – 2. Woche:

  • Posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen geben

Klas­se 6 – 1. Woche:

  • Erfolgs­er­leb­nis­se haben
  • Zuhö­ren lernen
  • Wie drü­cke ich mich klar aus?

Klas­se 7 – 1. Woche:

  • Ver­ant­wor­tung übernehmen
  • Wer­te als Wegweiser
  • eige­nes Ver­hal­ten abschätzen

MIT GEFÜHLEN UMGEHEN:

Klas­se 6 – 1. Woche:

  • Erwei­te­rung des Sprach­schat­zes im Wort­feld „Gefüh­le“
  • Schu­lung der Wahr­neh­mungs- und Ausdrucksfähigkeit
  • Unter­schied­li­che Gefüh­le wahr­neh­men und aus­drü­cken können

Klas­se 6 – 2. Woche:

  • Mit Stress umge­hen lernen

Klas­se 7 – 1. Woche:

  • Mit Gefüh­len umgehen
  • posi­ti­ven Ein­fluss nehmen
  • Situa­tio­nen durch posi­ti­ve Ein­stel­lung begünstigen
  • Umgang mit Ärger ken­nen ler­nen und trainieren
  • klä­ren­de Kommunikation

FREUNDSCHAFT:

Klas­se 6 – 2. Woche:

  • Was bedeu­tet Freundschaft?
  • Erfah­run­gen austauschen
  • Ich habe etwas falsch gemacht – was nun?
  • kon­struk­ti­ve Kon­flikt­lö­sung trainieren
  • Mob­bing – wie damit umgehen?

Klas­se 7 – 2. Woche:

  • Ich – Bot­schaf­ten senden 
    • aus­gie­bi­ges Trai­ning und Reflexion
    • IKEA – Im Zwei­fel klä­re durch Fra­gen, ent­schei­de dich, bie­te ande­re Akti­vi­tät an!

Klas­se 8 – 1. Woche:

  • Nein sagen können

FAMILIE:

Klas­se 7 – 2. Woche:

  • Auf­ga­ben von Familienmitgliedern
  • Fami­li­en im Wandel
  • Ver­ständ­nis / Respekt vor der eige­nen / der frem­den Familie
  • Refle­xi­on eige­ner Erfahrungen
  • Kom­mu­ni­ka­ti­on inner­halb der Familie
  • Kon­flik­te in der Fami­lie kon­struk­tiv lösen

SUCHT:

Klas­se 8 – 1. Woche:

  • eige­ne / frem­de Werte
  • eige­nen Stand­punkt einnehmen
  • wenn ich trau­rig bin, dann… (Reak­tio­nen)

Klas­se 8 – 2. Woche:

  • Sucht­aus­lö­ser
  • Grup­pen­druck
  • Sucht und Sucht­mit­tel – Wir­kung und Risiken

AKTUELLE LEBENSSITUATION ERFASSEN UND REFLEKTIEREN:

Klas­se 9 – 1. Woche:

  • Wann ist man erwachsen?
  • Zie­le – Pla­nung und Verwirklichung
  • Vor­bil­der
  • Zum Ziel kommen
  • ein­an­der Mut machen
  • Umgang mit Rückschlägen