Ange­bo­te des JZP

Erleb­nis­päd­ago­gi­sches Schul­land­heim

Die 2,5tägigen erleb­nis­päd­ago­gi­schen Kurz­schul­land­hei­me sol­len Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu Beginn ihrer Schul­zeit an der RSP befä­hi­gen, schnell eine sta­bi­le Klas­sen­ge­mein­schaft  zu ent­wi­ckeln. Die Schü­le­rIn­nen…
…ler­nen sich, ihren Klas­sen­leh­rer und ihre Mit­schü­ler „anders“ ken­nen
…ler­nen einen bewuss­te­ren Umgang mit Gren­zen
…ent­wi­ckeln und bau­en Ver­trau­en aus
…ent­wi­ckeln ein Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl
…üben kon­struk­ti­ven Umgang mit Kon­flik­ten
…üben, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men
…erfah­ren Gemein­schaft und erle­ben Neu­es.
Beglei­tet wer­den die Klas­sen von je 2 Lehr­kräf­ten und 2 Erleb­nis­päd­ago­gen. Die Schu­le ist für die­Or­ga­ni­sa­ti­on der Unter­kunft und des Trans­fers dort­hin zustän­dig, die Erleb­nis­päd­ago­gen des Jugend­zen­trums für die inhalt­li­che Aus­ge­stal­tung. EP-Schul­land­hei­me wer­den in den 5.Klassenvorgestellt und mit den Leh­re­rIn­nen der 5. Klas­sen vor­be­spro­chen und aus­ge­wer­tet.

Klas­sen­rat

Der Klas­sen­rat för­dert demo­kra­ti­sches Mit­ein­an­der und Par­ti­zi­pa­ti­on in der Insti­tu­ti­on Schu­le. Er ist das gemein­sa­me Gre­mi­um einer Klas­se. In wöchent­li­chen Sit­zun­gen von einer Schul­stun­de bera­ten, dis­ku­tie­ren und ent­schei­den die Schü­ler/-innen über selbst gewähl­te The­men: über die Gestal­tung und Orga­ni­sa­ti­on des Ler­nens und Zusam­men­le­bens in der Klas­se, über aktu­el­le Pro­ble­me und Kon­flik­te, über gemein­sa­me Pla­nun­gen und Akti­vi­tä­ten etc. Der Klas­sen­rat basiert auf einem kla­ren Ablauf, der gemein­sam ver­ein­bar­te Auf­ga­ben­tei­lun­gen sowie Regeln und Anfor­de­run­gen beinhal­tet. Nach einer Schu­lung der Lehr­kräf­te in der Metho­de des Klas­sen­ra­tes, in der die Ver­mitt­lung von Theo­rie, Pra­xis­bei­spie­len und Mate­ria­li­en erfolgt, wer­den die ers­ten Sit­zun­gen von Mit­ar­bei­te­rin­nen des­Kreis­ju­gend­rings beglei­tet und unter­stützt.

Erleb­nis­päd­ago­gi­sche Tages­ak­tio­nen

Cool­ness­trai­ning

Das Kern­the­ma im Cool­ness­trai­ning ist der gewalt­freie Umgang inner­halb einer Klas­sen­ge­mein­schaft. Durch grup­pen­dy­na­mi­sche Übun­gen wer­den Schü­ler und Schü­le­rin­nen in Situa­tio­nen ver­setzt, in denen sie eine Auf­ga­be gemein­sam bewäl­ti­gen und dabei die eige­nen Gren­zen, aber auch die der ande­ren ach­ten sol­len. Wich­ti­ge Grund­hal­tun­gen für eine Gemein­schaft wer­den ein­ge­führt, wie z.B. „Nie­mand hat das Recht, jeman­den zu belei­di­gen, aus­zu­gren­zen oder zu ver­let­zen. Geschieht dies den­noch, erfolgt Kon­fron­ta­ti­on.“ Sowohl för­der­li­ches als auch hin­der­li­ches Ver­hal­ten wird auf­ge­deckt, mit der Klas­se ange­spro­chen und in prak­ti­schen Übun­gen erleb­bar gemacht.
Häu­fig kom­men im Trai­nings­ver­lauf kon­flikt­träch­ti­ge All­tags­si­tua­tio­nen zu Tage, die in die­sem Rah­men bear­bei­tet wer­den. Das Cool­ness­trai­ning dient somit der Gewalt­prä­ven­ti­on, aber auch der –inter­ven­ti­on. Durch Gesprächs­tech­ni­ken der Gewalt­frei­en Kom­mu­ni­ka­ti­on ler­nen die Schü­ler und Schü­le­rin­nen eige­ne Bedürf­nis­se und Wün­sche klar zu for­mu­lie­ren, ohne dabei zu pro­vo­zie­ren oder zu belei­di­gen. Das Ziel hier ist der kon­struk­ti­ve Umgang mit Kon­flik­ten, um eine lern­för­der­li­che­At­mo­sphä­re in der Klas­se zu gene­rie­ren und die Hand­lungs­kom­pe­tenz der Schü­ler und Schü­le­rin­nen­zu erwei­tern.

no bla­me approach

Der No-Bla­me Approach gibt Schu­len ein ein­fa­ches Instru­ment an die Hand, bei Mob­bing zum Wohl und Schutz der Betrof­fe­nen zu han­deln. Die kon­se­quen­te Lösungs­ori­en­tie­rung erleich­tert im Rah­men der päd­ago­gi­schen Arbeit die Behe­bung des Pro­blems, da kei­ne lang­wie­ri­gen Pro­zes­se der­Ur­sa­chen­ana­ly­se, Schuld­zu­wei­sun­gen und Sank­tio­nie­run­gen ein­ge­lei­tet wer­den müs­sen. Der Ansatz hat eine Erfolgs­quo­te von 84%.

Kon­flikt­be­glei­tung / Media­ti­on (Schul­so­zi­al­ar­beit)

Unter­stüt­zung von Schü­lern, Leh­rern und Eltern bei der Lösung von Kon­flik­ten   durch eine neu­tra­le, drit­te Per­son.

Wer­te des Päd­ago­gi­schen Han­delns

In die­ser Schu­lung reflek­tiert das Kol­le­gi­um der Real­schu­le Plochin­gen bis­he­ri­ge Grund­hal­tun­gen sei­nes päd­ago­gi­schen Han­delns im Schul­all­tag mit dem Ziel, eine gemein­sa­me Wer­te­ori­en­tie­rung zu erar­bei­ten. Auf der Basis von gemein­sam geleb­ten Wer­ten soll für das eige­ne pro­fes­sio­nel­le Han­deln eine Sicher­heit und Ori­en­tie­rung in der Arbeit mit Schü­ler/-innen und Eltern ent­ste­hen. Auf die­sem Weg­wird eine beson­de­re Schul­kul­tur geprägt, die von Außen als klar und wert­schät­zend wahr­ge­nom­menund damit geach­tet wird.

Gewalt­freie Kom­mu­ni­ka­ti­on

In die­ser Schu­lung „Gewalt­freie Kom­mu­ni­ka­ti­on“ (GFK) sol­len Theo­rie und Übun­gen für einen wert­schät­zen­den Umgang mit­ein­an­der vor­ge­stellt wer­den. Dabei wird spe­zi­ell auf schu­li­sche All­tags­si­tua­tio­nen in der Zusam­men­ar­beit mit Schü­ler/-innen und Eltern ein­ge­gan­gen. Mit dem Pro­zess der GFK wer­den drei Zie­le ver­folgt: Er ver­hilft dazu, befrie­di­gen­de Bezie­hun­gen auf­zu­bau­en und zu erhal­ten. Des Wei­te­ren sol­len eige­ne Bedürf­nis­se so zum Aus­druck gebracht wer­den kön­nen, ohne sich selbst oder ande­ren Gewalt anzu­tun. Außer­dem kön­nen auf die­sem Wege schmerz­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­er­fah­run­gen wie­der geheilt wer­den. Damit kann die GFK die Basis für ein gewalt­frei­es Han­deln im päd­ago­gi­schen Han­deln von Lehr­kräf­ten als Vor­bild für Kin­der, Jugend­li­che und Erwach­se­ne sein.

Ansprech­part­ner:

  • Allg. Schul­ko­ope­ra­ti­on und EP-Schul­land­hei­me:

Jugend­zen­trum Plochin­gen, Wil­helm­stra­ße 26, 73207 Plochin­gen, Tel.: 07153 / 22805,
Fax:  07153 / 898834, info@jz-plochingen.de